Kraftakt

Kraftakt

Die schlechte Nachricht: die Zeit des Aufschiebens ist nun vorbei. Die beiden verbliebenen Ankersteine müssen jetzt in Position gebracht werden, damit es mit dem Mauerbau weiter gehen kann. Die gute Nachricht: Der Stein mit den geschätzten 700 Kilo ist der Größere, es kann also nur noch leichter werden.

Mit Kraft allein ist das nicht mehr zu stemmen. Da braucht es das geeignete Werkzeug und die Erfahrung, dieses richtig einzusetzen. Und es ist kaum zu glauben, nach einer knappen, schweißtreibenden Dreiviertelstunde saßen beide Ankersteine an der richtigen Stelle und waren in der Mauerflucht ausgerichtet. Da die Vorderkante der Steine nicht plan ist, wölbt sich ein Bauch jeweils aus der Flucht heraus, was statisch jedoch absolut unbedenklich ist. Die Ankersteine werden nun im Boden noch verkeilt und in die Zwischenräumen werden weitere Fundamentsteine eingesetzt. Dann kann die Erde wieder angeschüttet werden und der Mauerbau beginnt.

 

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