Endspurt

Endspurt

Sozusagen auf der Zielgeraden befindet sich nun auch die untere Mauer. Auf der linken Seite müssen noch ca. 2,50m zur Mauerkrone aufgemauert werden. Eine Arbeit, die nun zügig von der Hand geht, auch wenn die Steine langsam knapp werden. Aber das Wetter hat ebenfalls mitgespielt und nach einigen Stunden war das Werk vollendet. Vergessen sind all die Strapazen um die widerspenstigen Ankersteine, die sich nun nahtlos in die Mauer einfügen. Nichts erinnert mehr an die Schieflage, die ein Durchkommen an der Rebzeile fast unmöglich machte.

Der geschützte Milzfarn, den ich aus der alten Mauer gerettet hatte, fand natürlich wieder einen Platz in der neuen Mauer. Danach war noch das Erdreich auf der darüberliegenden Terrasse zu verteilen und glatt zu ziehen und das aus der Mauer entfernte Wurzelwerk zu entsorgen. Damit sind die diesjährigen Sanierungsmaßnahmen an den Trockenmauern abgeschlossen und der Robberg kann langsam in den Winterschlaf verfallen.

Abschließend noch einige Zahlen zu den diesjährigen Arbeiten:

Obere Mauer
7.47 m² an der Vorderseite und 0,81 m² an der Seite
Arbeitszeit ca. 95 Stunden

Untere Mauer
6.38 m² an der Vorderseite und 0,51 m² an der Seite
Arbeitszeit ca. 62,5 Stunden

Ca. 25 neue Mauersteine mußten beim Aufmauern von unserem alten Keller beigesteuert werden, ansonsten konnten alle abgebrochenen Steine wiederverwendet werden.

 

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